FAQs zur
Firmenrechtsschutzversicherung
Firmenrechtsschutzversicherung
Der private Rechtsschutz schützt dich im Alltag – z. B. bei Miet- oder Verkehrsangelegenheiten. Der gewerbliche Rechtsschutz hingegen deckt berufliche Risiken ab, die dein Unternehmen betreffen.
Ja, für bestimmte Leistungsbereiche wie den Strafrechtsschutz entfällt die Wartezeit. In anderen Bereichen kann sie bis zu drei Monate betragen.
Sie übernimmt in der Regel Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten, stellt Strafkautionen (zinsloses Darlehen) und bietet Mediationsunterstützung. Sie schützt dich umfassend in einer Vielzahl rechtlicher Konfliktsituationen.
Trotz des umfassenden Schutzes gibt es bestimmte Bereiche, die in der Firmenrechtsschutzversicherung in der Regel nicht enthalten sind. Dazu zählen insbesondere:
- Streitigkeiten im kollektiven Arbeitsrecht – etwa bei Tarifverhandlungen, Streiks oder Betriebsvereinbarungen
- Konflikte im Zusammenhang mit Namens-, Marken-, Domain- oder Patentrechten
- Rechtsfragen rund um den Kauf oder Handel mit Aktien und anderen Finanzprodukten
- Auseinandersetzungen aus der Planung, Finanzierung oder Durchführung von Neubau- oder Großbauprojekten
- Verfahren im Zusammenhang mit Urheberrechtsverletzungen
- Bußgelder, Geldstrafen und Ansprüche aus dem Insolvenzrecht
Die passende Deckungssumme hängt von den individuellen Risiken deines Unternehmens ab. Eine Deckungssumme ab 1 Million Euro pro Versicherungsfall bietet in vielen Fällen einen soliden Schutz – auch bei komplexen oder langwierigen Gerichtsverfahren.
Als Einstieg gilt eine Mindestdeckung von 500.000,00 Euro als sinnvoll. Je nach Tarif sind auch höhere oder sogar unbegrenzte Deckungssummen wählbar, um dein Unternehmen bestmöglich gegen finanzielle Risiken abzusichern.
Neben dir als Unternehmer oder Selbstständigem sind alle Mitarbeitenden im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit automatisch mitversichert.
Die Höhe der Prämie hängt u. a. von der Mitarbeiterzahl, der Branche und den gewählten Leistungsbausteinen ab.


